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Aktuelle Information:
Wohneigentum ist der Wunsch vieler Bundesbürger

Laut Umfragen wünschen sich mehr als 80% der Deutschen ein eigenes Zuhause, mehr als 500.000 Haushalte verwirklichen diesen Traum jedes Jahr.

Dies bedeutet für die meisten jedoch eine Verschiebung von Konsumprioritäten. Wegen hoher Kreditlasten müssen Immobilieneigentümer laut einer Umfrage des Forschungsinstituts empirica im Auftrag der LBS bis zu 20% ihrer Ausgaben meist an anderer Stelle einschränken. Spätestens nach 15 bis 20 Jahren vergrößern sich jedoch die Ausgaben-Spielräume gegenüber Mieterhaushalten.

Am meisten sparen Wohneigentümer beim Autokauf: Der typische Mieterhaushalt gibt im Schnitt € 208 pro Monat für den Autokauf aus, hoch belastete Wohneigentümer nur € 51. Beim täglichen Einkauf geben Immobilienbesitzer lediglich € 17 weniger aus als Mieter. Eingespart wird noch bei Bekleidung und Schuhen (€ 15), in Restaurants (€ 14), beim Möbelkauf (€ 12) und bei Pauschalreisen (€ 7).

Doch auch bei den Einsparungen für das Auto handelt es sich nicht um einen absoluten Konsumverzicht: Das Auto wird nicht generell abgeschafft, sondern die Ausgaben werden lediglich um ein paar Jahre nach hinten verschoben. Für alle Einsparbereiche gilt jedoch der Slogan: »Aufgeschoben ist nicht aufgehoben«: Wenn die Aufwendungen für Zins und Tilgung geringer werden, haben Selbstnutzer Konsummöglichkeiten in gleicher Höhe oder sogar mehr als Mieterhaushalte.

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